Pater-Werenfried-Platz neu eröffnet – Statute zum 100. Geburtstag

20/08/2010

Pater-Werenfried-Platz neu eröffnet – Statute zum 100. Geburtstag

In Königstein im Taunus ist der „Pater-Werenfried-Platz“ nach umfassenden Renovierung neu eröffnet worden. Bürgermeister Leonhard Helm würdigte den 2003 verstorbenen Gründer des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ bei einer Feierstunde mit den Worten: „Königstein ist stolz auf diesen Mann.“ Werenfried van Straaten, den die Stadt im Taunus bereits 2003 zum Ehrenbürger ernannt hatte, war seit 1947 von Königstein aus unzähligen Vertriebenen und Verfolgten Hoffnung in der Not und Stimme der Zuversicht.

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Pater Werenfried und Bischof Adolf KIndermann

Zum 100. Geburtstag van Straatens im Jahr 2013 wird auf dem neuen Platz nach den Worten von Bürgermeister Helm zudem eine Statue aufgestellt werden, die den Gründer von „Kirche in Not“ zusammen mit den Bischöfen Maximilian Kaller und Adolf Kindermann zeigt. Alle drei hatten sich maßgeblich um die Seelsorge der Heimatvertrieben gekümmert.

100818 pater_werenfried_platz_logo.jpgDer mit Mittel des Landes Hessen wie der Bundesrepublik Deutschland renovierte Platz hat seine rechteckige Form behalten. Da er eng mit der Geschichte von „Kirche in Not“ verbunden ist, wurde in die Pflasterung das runde Logo des Hilfswerks eingearbeitet.

 

So hatte etwa in den 1950er Jahren der damalige Erzbischof von Köln, Josef Kardinal Frings, im Beisein von Pater Werenfried Hunderte Autos und so genannte Kapellenwagen gesegnet. Die Personen- wie auch die für Freiluftmessen mit einem Altar ausgestatteten Lastwagen waren damals in der Seelsorge eingesetzt worden.
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Bürgermeister Leonard Helm bei der Wiedereröffnung des Platzes